Hauptinhalt

Das Auge im All


Das Auge im All


Die beiden Projektruppen von Auge im All

Erster und zweiter Landessieger bei "Jugend forscht", Sonderpreis auf Bundesebene und staunende Wissenschaftler im Müritz-Nationalpark. Was alles passieren kann, wenn Schüler Satellitenbilder auswerten.

Die Geschichte klingt wie ein Märchen. Sieben Schülerinnen und Schüler und ein "Jugend forscht" erfahrener Physiklehrer überlegen sich, dass sie gern mal mit Satellitenbildern arbeiten würden. Sie überzeugen die Mitarbeiter des Nationalparks Müritz vom Sinn einer Zusammenarbeit, besorgen sich bei der Europäischen Weltraumbehörde in Italien das entsprechende Material und machen sich mit einem von einer amerikanischen Universität kostenlos zur Verfügung gestellten Computerprogramm an die Arbeit. "Wir dachten: 'Das muss doch hinzukriegen sein'", beschreibt Physiklehrer Andreas Liedtke die Stimmung zu Beginn des Projekts. Bei der Auswertung selbst teilten sich die Schüler dann in vier Gruppen. Ein Team untersuchte das Schneidried-Vorkommen in einem unzugänglichen Teil des Parks, ein anderes bestimmte das Pflanzenvorkommen auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz, ein drittes dokumentierte das Eichensterben, das in einigen Arealen eingesetzt hatte. Die vierte Gruppe versuchte die Vitalität der Seenvegetation zu berechnen. Das stellte sich als nicht machbar heraus. Alle anderen Aufgaben konnten die Schüler und ihr Lehrer lösen. Die Mitarbeiter des Nationalparks waren begeistert. Die Jury von "Jugend forscht" auch.

Kooperationspartner: Richard-Wossidlo-Gymnasium Waren und Altschülerschaft des Richard-Wossidlo-Gymnasiums e.V.